Der Thermodrucker und das Thermodruckverfahren

Bei dem Verfahren eines Thermodruckers, wird das vom Kunden gewünschte Ergebnis durch eine punktuelle Erzeugung von Hitze drucklos anstatt durch einen mechanischen Anschlag oder Andruck erreicht. Während dem Druckvorgang wird das zu bedruckende Papier (oder ein anderer Gegenstand) zusammen mit einem Thermodruckknopf, der aus einem sogenannten Array kleinerer Heizwiderstände besteht, aneinander vorbeibewegt.

Wenn genügend hohe Wärmeableitung vorhanden ist, wird eine winzig kleine thermische Zeitkonstante dieser beiden Heizelemente erreicht, dies erzielt das Ergebnis, dass eine Papierbahn oder etwas anderes bei hoher Bildauflösung gedruckt werden kann. Die Dichte des Druckes, also die Druckdichte wird in dpi aber auch gelegentlich in Dot Per Millimeter, was abgekürzt DPM heißt, angegeben. Die meist verwendeten Druckdichten sind 6, 8, 12 oder auch selten einmal 24 DPM.

Wer jedoch noch feiner drucken will, hat bei dem Thermodrucker kein Problem damit, denn es existieren auch noch weitaus feiner Druckdichten. Wenn sich metallhaltiger Staub an einem Druckkopf ablagert, kann dies zu seinem Kurzschluss zwischen den beiden Thermowiderständen führen, da die Druckköpfe sehr empfindlich sind gegen jede Art von Verschmutzung.